Replikat anfertigen lassen

Replikat anfertigen lassen

 

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Die Anfertigung von Textilreplikaten ist eine z.T. langwierige, zeitaufwändige Arbeit, weswegen jeweils nur auf Kundenanfrage gearbeitet wird. Ab sofort werden alle neuen Aufträge über das Jahr in einer Liste gesammelt und in einem nur für historische Textilien reservierten Block von Januar bis März bearbeitet. Die Auslieferung erfolgt jeweils Ende März rechtzeitig zum Saisonstart. Die Arbeitszeit und das Volumen, das bearbeitet werden kann, sind allerdings begrenzt, weswegen um rechtzeitige Reservierung gebeten wird.

 

Der Schwerpunkt bei meinen Textilreplikaten liegt in der römischen Antike & Spätantike und den Textilien der norddeutschen Eisenzeit. Die Anfertigung orientiert sich (soweit möglich) an textilarchäologischen Fakten und erfolgt z.T. nach Absprache mit der textilärchäologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien. Das gesamte Spektrum der Textilien abzubilden ist allerdings nicht möglich, da ein Zeitraum von mehreren Jahrhunderten abgedeckt wird und die Kleidungsstücke in dieser Zeit einer Entwicklung und Veränderung unterlagen. Die hier dargestellten Stücke zeigen das jeweils Typische oder Besondere der jeweiligen Zeit.

 

Römische Männerkleidung

1. Jhd

 

         
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Tunica
(kurz oder lang)

 
Tunica mit Clavi
(kurz oder lang)

 
Paludamentum

 
Sagum

 
Pallium

 
Toga
(verschiedene
Formen)
           

3. Jhd.

 

         
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Tunica manicata          

 

Die Tuniken werden mit den typischen dicht gewebten Clavi in Ripsbindung gefertigt. Die Gewebe können als Leinwandbindung oder Diamantköper gewebt werden. Sagum und Toga sind mit angewebten Säumen versehen. Die Stoffen können leinwandbindig sein oder als Köper und Diamantköper gewebt werden.

Im 3. Jhd. waren die römischen Tuniken mit einem reichen Bildprogramm in verschiedenen sehr komplizierten Techniken verziert deren Anfertigung extrem aufwändig gewesen ist und Spezialisierung erfordert hat. Diese Tuniken sind mit vertretbarem Aufwand nicht reproduzierbar. Trotzdem möchte ich zumindest die Frühform der Tunica manicata anbieten. Die Verzierungen werden direkt in den Stoff eingewebt.

 

Römische Frauenkleidung

1. Jhd

 

   
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Tunica
(kurz oder lang)
Stola
 
Palla
 
     

3. Jhd.

 

   
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Tunica dalmatica    

 

Die Stoffe für Tunica, Stola und Palla werden leinwandbindig gewebt und können auch mit dicht gewebten Clavi ausgestattet sein.

Wie bei der Männerkleidung waren die Tuniken der Frauen im 3. Jhd. mit extrem aufwändigen Bildmotiven geschmückt, die nicht ohne weiteres reproduziert werden können. Die Tunica dalmatica ist deshalb eine schlichte Ausführung.

 

Textilien der norddeutschen Eisenzeit

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Rechteckmäntel Tuniken

 

Die Textlilien der norddeutschen Eisenzeit sind durch viele Funde gut belegt. Die Anfertigung orientiert sich an den Textilanalysen und rekonstruierten Webmethoden von Schlabow. Die Borten an Mänteln und Tuniken werden direkt mit den Stoffen gewebt oder nachträglich angewebt, wenn es technisch nicht anders machbar ist.

 

 

Kontakt über info@handweberei-galz.de

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